In einer Methangas-Sammelfabrik ist gestern einem unserer Agenten bei der Abgabe seines täglichen Beitrags zur Erderwärmung ein Fehler unterlaufen.
Er zündete nämlich im Sitzungszimmer eine Zigarette an, währenddem er auf die druckgesteuerte Körperentladung wartete. Die Zelle explodierte, worauf der Mann aus nachvollziehbaren Gründen dieselbe im Schnellschritt verliess.
Während solchen Konferenzen herrscht normalerweise striktes Rauchverbot. Hauptsächlich deswegen, weil die Qualität des darin auftretenden Edelgases nicht durch Fremdeinwirkung verfälscht werden sollte, aber eben auch, um allfälligen Unfallgefahren vorzubeugen.
Pressesprecher diverser Organisationen, die damit zwar nichts zu tun haben, denen ein solcher Event aber für Propagandazwecke äusserst gelegen kommt, gehen davon aus, “dass unser Mitarbeiter hier höchstwahrscheinlich einem Terroranschlag zum Opfer gefallen ist“. Sie fordern eine genaue Untersuchung jener Sitzgelegenheiten und kündigten Stuhlproben an.
Den Hauptgrund für diese Annahme liefert die Tatsache, dass zahlreiche mutmassliche Menschen gesehen wurden, wie sie während den letzten zwei Wochen auf zu unbeteiligte und viel zu unverdächtige Weise an dieser öffentlichen Toilette vorbeigingen. Sie waren als normale Passanten getarnt.
Über Nacht haben sich auch die potentiellen Terroristenlager zu diesem Anschlag bekannt, was die Behörden vor ein unlösbares Problem stellt: Es gibt zu viele, die das getan haben wollen.
Ahmadinejad: “Wir werden nicht ruhen, bis das letzte Scheisshaus der Ungläubigen dem Erdboden gleich gemacht wurde.”
USA: Dies ist ein klarer Affront gegen die Werte der westlichen, gläubigen Welt. Wer unsere Fäkalpolitik angreift, greift unser Land an. Und Gott.
…wolle man gen Bosporus senden, und etwas Armee mit Waffen… In den Bosporus… Das klingt zwar weit weg, ist es aber nicht. Denn die USA hat unlängst in derselben Gegend schon hochgefährliche Dialysepatienten gesucht, nie gefunden, und dann per Ausschlussverfahren eingekesselt.
Auf der Weltbühne der Politik werden ebenfalls Stimmen laut. Ein durchaus ernst gemeintes Hilfsangebot der Südkoreaner hat die Schweiz dankend abgelehnt. Die Sachlage sei wesentlich komplexer, stellt Frau Leuthard grossmütterlich fest:
…. man ist schockiert. Und mit grosser Anteilnahme wird verkündet:
GEH ZU HAUSE SCHEISSEN. DAS IST VIEL SICHERER!!
(an die arme Sau, der das passiert ist: Sorry, aber wir konnten nicht anders. Es gibt Dinge, die darf man nicht tun: Operationen am Allerwertesten bekanntgeben, und Scheisshäuser in die Luft jagen. Wir von Nervenzelle wünschen Dir “Gute Besserung”!)




