Sechs Uhr Früh – Basel – Die Sonne brennt noch nicht – und von einer Frisur ist weit und breit nichts zu sehen. Ich stehe absichtlich auf und gehe unter die Dusche.
Duschen sind vor allem am Morgen hie und da ziemlich nervig. So greift mich mein Duschvorhang mit nass-schlabberiger Tuchfühlung erneut an – Gänsehaut macht sich breit. Währenddem ich dies zu hassen beginne, beschliesse ich, dass dieser Tag schlecht sein wird. Es gibt zwar vom spirituellen Standpunkt her keine schlechten Tage, aber das ist mir wurst. Es ist mein Recht, mich schlecht zu fühlen.
In der Firma angekommen, starte ich meine Rechner und warte auf Anrufe. Ich rechne heute mit einer leicht erhöhten Weichbecherdichte. So wie dieser Tag begonnen hat wird er auch weitergehen….
Man könnte aus dieser Schreibe eine Art von Übellaunigkeit herausinterpretieren. Ist auch so. Ich bin sauer auf nichts, und suche noch nach den Gründen dafür….
WAS FÜR EIN SCHEISSTAG!